JUDITH GRAF SOPRAN

 

Judith Graf

Geboren in der Schweiz (Rüti/ZH), spielte zehn Jahre Geige, bevor sie ihre Gesangsausbildung am Konservatorium Zürich bei Prof. Carol Smith begann. Nach dem Lehrdiplom bei Ruth Rohner, führten sie weitere Studien nach London zu Vera Rozsa sowie an die berühmte Juilliard School in New York.
    Meisterkurse bei KS Edith Mathis, IMF Luzern sowie bei Luisa Bosabalian, Weimar.
    Preisträgerin eines Stipendiums der Ernst-Göhner-Stiftung/Migros.
    In Basel schloss sie das Opernstudio mit Auszeichnung ab.

Seither ist Judith Graf sowohl im In- wie im Ausland eine gefragte Opern- und Konzertsängerin.
Sie sang alle grossen Mozart-Partien ihres Faches (Pamina, Fiordiligi, Contessa, Donna Elvira, Vitellia etc.), sowie zahlreiche Rollen vom barocken bis zum zeitgenössischen Repertoire (u.a. Poppea von Monteverdi, Tatjana in „Eugen Onegin“ von Tschaikowsky, die Marguerite der gleichnamigen Oper von Gounod, die Titelpartie der „Anna Bolena“ von Donizetti, Opern von H.W. Henze, G.A. Derungs, G. Schedl).
Im Operettenfach gehören die Gräfin Máriza sowie die Sonja in „Der Zarewitsch“ zu ihrem Repertoire.
Judith Graf trat an Opernhäusern wie Staatstheater Stuttgart (Mozart-, Strauss- und Monteverdi-Partien), Landestheater Salzburg, Théâtre Municipal de Lausanne, Theater Basel, Stadttheater St. Gallen, Musiktheater Biel etc. auf.

Eine rege Konzerttätigkeit führten die Sopranistin in alle grossen Schweizer Konzertsäle sowie in Deutschland nach München, Berlin, Stuttgart, Karlsruhe, Düsseldorf etc., ausserdem nach Österreich, Frankreich, Holland, Italien, Rumänien, Bulgarien, Japan uvm. Zu ihrem Repertoire gehören die wichtigsten Werke von Bach, Händel, Haydn und Mozart, u.a. Konzertarien mit Dirigent Armin Jordan, Beethoven: Missa Solemnis, 9. Sinfonie (u.a. Bern Bundesplatz mit Dirigent Dmitrij Kitajenko, sowie Festival in Varna), der Sopran-Part in Mahlers 4. Sinfonie, Bruckner-Messen, Brahms-Requiem, Schumanns „Faust Szenen“, „Das Paradies und die Peri“, Mendelssohns „Paulus“, „Elias“ (u.a. Karlsruhe, Victoria Hall Genève, Casino Bern), die „Messe Solennelle“ von Rossini, Dvorák: Requiem, Stabat Mater, Werke von Fauré, Saint-Saëns, Gade, Elgar, Britten: War Requiem (Cathédrale de Lausanne) sowie das Verdi-Requiem (Aufführungen u.a. Tonhalle Zürich, Victoria Hall Genève, Düsseldorf, sowie Japan: Osaka Symphony Hall und Kyoto Concert Hall). Zu weiteren Höhepunkten in ihrer beruflichen Laufbahn gehören die Zusammenarbeit mit Philippe Jordan in Aix-en-Provence sowie in Lausanne mit Dominique Meyer.

Zahlreiche Recitals und Kammermusikkonzerte im In- und Ausland.

Diverse Interviews, Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen.

Seit 1999 pädagogische Tätigkeit mit Privatschülern.

Vizepräsidentin des 2011 in Österreich gegründeten Vereins „NowaCanto“ .

Stellvertreterin des Obmannes und Künstlerischen Leiters der Schubertiade Wels (seit 2016)

Seit 2017 Chorleiterin des Kirchenchores Rüti / ZH